C'est la vie - Auszeit für Frauen, 26.11.2025

Einen schönen adventlichen Abend hatten gut 30 Frauen am 26.11. im Gemeindehaus.

Das C’est la vie-Team hatte „Überraschendes“ vorbereitet. Zunächst gab es Lieder mit Gerd-Willi Busch und Rudi Sachs. Dann eine Andacht zur Erzählung von Vater Martin (nach Leo Tolstoi). Anders als erwartet wurde dieser Schuster überrascht: Er erwartete Jesus als Besucher. Doch der kam zu ihm durch bedürftige Menschen.

Nach der Stärkung durch kleine Snacks mussten viele Päckchen geöffnet werden. Sie waren gefüllt mit Leckereien rund um den Weihnachtsteller. Dazu informierten Filme und Geschichten mit wissenswerten Hintergründen zum Anbau oder zur Entstehung z. B. der Dominosteine, der Dattel oder zur Spazierstock-Zuckerstange. Es konnten auch lustige Wichtel gebastelt werden. Am 10.2. gibt es einen Abend mit 2 Frauen vom Frauenhaus Alina in Olpe unter dem Thema: „Ein Zuhause auf Zeit“

(Text + Bilder: Bärbel Winterhoff)

Frühstück für Frauen, 15.11.2025

„Verzeihen Sie bitte“ - wie wir lernen mit uns und anderen gnädiger umzugehen
(mit Pfarrer Fabian Vogt)

Einen fröhlichen inspirierenden Morgen erlebten 150 Frauen am Samstagmorgen des 15. November im Gemeindehaus. Das Frühstücksteam um Birgit Sommer hatte einen ansprechenden Rahmen geschaffen durch ein großes Frühstücksbuffet und schöne Tischdekoration. „Verzeihen sie bitte – wie wir lernen mit uns und anderen gnädiger umzugehen“: Als Referent war Pfarrer Fabian Vogt angereist, vielen aus der Jubiläumsveranstaltung des Frühstücks für Frauen im März diesen Jahres als Teil von „Duo Camillo“ bekannt. Der promovierte Theologe, tätig in der Zukunftswerkstatt für Kirche und Diakonie in Berlin studierte auch Germanistik und Gesang. Da er auch als Autor tätig ist, hatte er viele seiner Bücher mitgebracht, z. B. das zum Thema. Es gelang ihm schnell, die Frauen durch seine Songs mitzureißen und eine fröhliche Grundstimmung herzustellen. So zum Beispiel mit den Zeilen: „Warte nicht, dass der Sturm vorübergeht, sondern lerne im Regen zu tanzen, dann wird der Sturm zum Rückenwind.“ Der Referent beleuchtete das Thema des Tages aus psychologischer und theologischer Sicht, bezogen auf den Einzelnen und unsere Gesellschaft, denn immer öfter werden in unserer Zeit kleine Fehler zu schlimmen Vergehen aufgebauscht. „Niemand ist perfekt – das sollte man sich und Anderen zugestehen“, so Vogts Worte. Er zitierte Nelson Mandela, der einmal sagte: „Jemandem nicht zu verzeihen ist wie Gift zu trinken und zu erwarten, dass die andere Person stirbt.“ Mit bewegenden Geschichten illustrierte Fabian Vogt das Thema „Verzeihen“. Er hatte zahlreiche hilfreiche Tipps. „Viele suchen Schuldige und beißen sich darin fest. Das raubt Lebensfreude.“ so eine seiner Aussagen.

Er erinnerte an die Liebe und Gnade Gottes, die gratis ist und die jedem gilt ohne Verdienst. Auch die Vaterunser - Bitte kam vor: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. Mit einem vertonten Gebet um Gelassenheit endete der Vortrag: „Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ Viele Frauen sagten: „Es war ein wunderbarer Morgen. Worte und Musik taten so gut.“

Das nächste Frühstück für Frauen ist am 28. März 2026.

Regenbogenland, 09.11.2025

Erntedank, 05.10.2025

Erntedankgottesdienst mit Herz, Musik und großer Spendenbereitschaft

Anfang Oktober wurde in unserer festlich dekorierten Kirche ein besonderer Erntedankgottesdienst gefeiert – mit einem vielfältigen Programm, musikalischen Beiträgen der Kleinsten, einer anschaulichen Predigt und großem Engagement für den guten Zweck.

Den Gottesdienst leitete Pastor im Ruhestand Rainer Schulz, der mit viel Herz und Humor durch die Feier führte. In seiner Predigt griff er die biblische Geschichte der Speisung der 4.000 auf und verknüpfte sie mit dem christlichen Verständnis von Teilen, Dankbarkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Dabei flochten sich passend ausgewählte Liederstrophen in die Predigt ein, was für eine lebendige und bewegende Atmosphäre sorgte. Pastor Schulz dankte den Landwirten für ihren täglichen Einsatz, um Lebensmittel zu produzieren und die Versorgung der Menschen zu sichern. Dieser Dank wurde von der Gemeinde mit herzlichem Applaus bekräftigt.

Ein besonderer Höhepunkt waren zwei Vortragslieder des Kindergartens, bei denen die kleinen Sängerinnen und Sänger mit Begeisterung und kindlicher Freude den Gottesdienst bereicherten. Eines davon war ein fröhliches Bewegungslied, bei dem die Gemeinde aktiv eingebunden wurde – zur großen Freude aller Beteiligten. Viele Gottesdienstbesucher waren sichtlich gerührt und spendeten großzügigen Applaus.

Ein Blick in den Altarraum offenbarte eine eindrucksvolle Sammlung liebevoll dekorierter Lebensmittelspenden, die im Anschluss an die Meinerzhagener Tafel weitergegeben wurden. Die Gaben reichten von Konserven und Nudeln über frisches Obst und Gemüse bis hin zu süßen Leckereien – ein Zeichen gelebter Nächstenliebe.

Auch die Wandelkollekte, bei der Weißbrot und Weintrauben ausgeteilt wurden, zeigte die große Spendenbereitschaft der Gemeinde: Über 1.000 Euro kamen zugunsten von „Brot für die Welt“ zusammen – ein starkes Zeichen für christliche Verantwortung und Mitgefühl über Grenzen hinweg.

Abgerundet wurde der Festtag mit einem üppigen Kirchencafé, bei dem die Besucherinnen und Besucher noch lange bei Kuchen, Plätzchen, Leberkäs und Mettwurst verweilten. In gemütlicher Atmosphäre wurde gelacht, erzählt und gemeinsam das Erntedankfest gefeiert.

Ein engagiertes Mitarbeiterteam ermöglichte einen gelungener Erntedankgottesdienst, der nicht nur Herz und Seele, sondern auch den Gaumen berührte.

(Text: Olaf Thies, Bilder: Theresa Friedrich)

Ökumenischer Open-Air Gottesdienst, 24.08.2025

Ökumenischer Open-Air Gottesdienst in Valbert

Am 24. August fand im Garten der katholischen Kirche in Valbert ein ökumenischer Open-Air-Gottesdienst statt. Gemeinsam feierten die katholische St. Christophorus Gemeinde und die evangelische Kirchengemeinde unter freiem Himmel einen stimmungsvollen Gottesdienst, der ganz im Zeichen der Gemeinschaft und des Miteinanders stand.

Unter der Leitung von Pastor Stefan Beilicke und Pfarrer Dirk Gogarn erlebten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher eine inspirierende Feier mit Musik, Gebet und bewegenden Worten. Für einen besonders schönen Moment sorgten die Kinder des evangelischen Kindergartens, die mit fröhlichen Liedern den Gottesdienst bereicherten und viele Gesichter zum Strahlen brachten.

Das schöne Wetter und die offene Atmosphäre trugen zu einer herzlichen und lebendigen Stimmung bei. Im Anschluss an den Gottesdienst blieb noch viel Zeit für Begegnung, Gespräche und gemeinsames Genießen. Bei Kaffee, Kuchen und frisch Gegrilltem klang der Nachmittag in geselliger Runde gemütlich aus.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses schönen Tages beigetragen haben!

(Text: Juditha Berger, kath. Pfarrgemeinde St. Christophorus, Bilder: Andreas Gogarn)

Regenbogenland, 06.07.2025

Angler, Fische und Taufe im Regenbogenland!

Kinder Eltern, Großeltern und Gemeindeglieder feierten am 6. Juli zusammen Regenbogenland in der Kirche. Außerdem kam Marlena Nenn, regelmäßige Regenbogenland-Besucherin, mit Familie und Gästen, denn sie wollte getauft werden. Große und Kleine waren als „Bibelentdecker“ unterwegs wie vom „Bibelentdeckerlied“ beschrieben, das im Regenbogenland immer dazugehört. Wie noch viele weitere flotte Lieder wurde es begleitet von Michael von der Mühlen und Christoph Müschenborn.

„Komm mit…“ so lautete das Thema. Dabei ging es um den großen Fischzug und die Berufung des Petrus von dem die Bibel erzählt, dargestellt durch Lego-Männchen-Bilder. Um die Bedeutung des Fischzeichen ging es auch, denn ein Fisch ist oft als Autoaufkleber oder Schlüsselanhänger zu sehen. Zunächst unterhielten sich zwei Angler (Simona Busch-Brock und Astrid Bücker) denn einer von Beiden dachte, der Fischaufkleber seines Angler Kollegen bedeutet „Mitglied beim Anglerverein“. Es ist das Zeichen der ersten Christen wie Pastor i.R. Peter Winterhoff später erklärte. Die Anfangsbuchstaben des Fisches stehen in griechisch für Jesus, Christus, Retter, Erlöser. Er taufte auch Marlena. Mit einigen beliebten Spielen im Rahmen des Kirchenkaffees klang ein fröhlicher Morgen aus.

(Text: Bärbel Winterhoff, Bilder: Bärbel Winterhoff, Andreas Gogarn)

C'est la vie - Auszeit für Frauen, 02.07.2025

„Fit durchs Jahr“ ein inspirierender Abend

Ein extrem heißer Tag war es Anfang Juli und doch kamen 20 Frauen zum Thema „Fit durchs Jahr“. Physiotherapeutin Martina Lütticke mit eigener Praxis in Olpe war an diesem Abend zu Gast. In Theorie und Praxis wollte sie den Frauen kleine Übungen zur Vorbeugung und Besserung von Beschwerden und Blockaden im Muskel-, Faszien- und Gelenkbereich nahebringen. Das passierte sitzend in lockerer Runde mit humorvollen Einlagen zum Thema „Motivation“. Die ist wichtig, wenn regelmäßig Bewegung in den Alltag einfließen soll. Beim Vortrag ging es auch um einseitige Belastungen und den Nutzen unterschiedlicher Sportarten. Inzwischen gibt es zahlreiche Sport-Apps, die gute Anleitungen für die Übungen geben, so Martina Lütticke beim anregendem Austausch.

Im Rahmen einer Andacht von Bärbel Winterhoff flossen Impulse aus einem Kirchentagsforum: „Wollt ihr ewig leben“ ein. Dort ging es auch um die Bewegung „Longevity -Langlebigkeit“. Der Wunsch vieler Menschen, gesund alt zu werden, läßt sich mit einigen Maßnahmen unterstützen. Als wesentliche Punkte wurden dort genannt: Gehirn und Körper in Bewegung halten, gesund ernähren, soziale Kontakte pflegen, ausreichend Schlaf, gute Stressbewältiung, Humor und seelische Widerstandfähigkeit durch geistliche Elemente, Gottvertrauen und eine dankbare Lebenshaltung. Als ein abschließender Gedanke wurde im Forum formuliert: Unser Körper ist ein Geschenk Gottes für das wir verantwortlich sind. Dazu gab es zum Schluss den Bibelvers aus Jesaja: „Die auf den Herrn hoffen bekomme Flügel wie Adler, sie laufen und werden nicht matt, sie wandeln und werden nicht müde.“

Der nächste „C'est la vie–Abend “ ist am Donnerstag, den 25.9. - es soll ein kleiner Ausfug am Abend werden, Einzelheiten folgen.

(Text + Bilder: Bärbel Winterhoff)

Konfirmation, 29.06.2025

C'est la vie - Auszeit für Frauen, 08.05.2025

Über 30 Frauen besuchten im Mai den C'est la vie -Auszeit für Frauen-Abend.

Es ging um das Thema „Lokal-Sozial“. Aus diesem Bereich waren 3 Frauen gekommen, die von ihrer Arbeit in Meinerzhagen erzählten. Nach einer Andacht zum „Barmherzigen Samariter“ berichtete zunächst die Leiterin des Sozialamtes Carina Rama Figueiredo von ihren vielfältigen Aufgaben, z. B. vom Wohngeld, dem Jugendtreff, Essen auf Rädern“ und vielen weiteren Hilfen. Andrea Biervert erzählte von den Angeboten im Mittendrin: Es ist ein Café mit selbstgebackenem Kuchen oft auch mit Mittagstisch, es gibt neben vielem Anderen eine Kleiderkammer, Handykurse und Rechtsberatung, alles ist immer preiswert oder kostenlos zu erhalten. Man freut sich dort über saubere noch tragbare Kleidung, die dann an die Bedürftigen für wenig Geld verkauft werden. Ingrid Schnöring von der Tafel berichtete, dass monatlich ca 650 Familien mit Berechtigungsschein vom Sozialamt versorgt werden müssen. Neben gespendeten Lebensmitteln wird immer für ca. 6.000,- € hinzugekauft. Zum Glück gibt es großzügige Spender. Auch von Schwierigkeiten, Mangel an Mitarbeitenden und Bürokratiefrust wurde berichtet. Es gab einen regen Austausch mit den Besucherinnen. Zwischendurch konnten sich alle an vielen leckeren Häppchen stärken.

Das nächste Mal gehts beim „C'est la vie-Kreis“ am Mittwoch, den 2. Juli um 19.00 Uhr um das Thema „Fit durchs Jahr“ mit Physiotherapeutin Martina Lütticke.  

(Text + Bilder: Bärbel Winterhoff)

Konzert und Workshop mit UNDIVIDED, 04.05.2025

Endlich ist es soweit -Begeisterung von der ersten Minute an
Die wochenlange Vorarbeit fand mit dem Beginn des Konzerts ein lohnenswertes Ende.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Andreas Gogarn betraten die fünf Sänger der Vocal-Band Undivided die Bühne. Kaum hatten sie ihr erstes Lied angestimmt, schon hielt es die etwa 200 Zuschauer in der Ev. Kirche Valbert nicht mehr auf den Plätzen. Die gute Stimmung der Jungs aus Florida, USA, übertrug sich auf das Publikum, welches sofort mitklatschte und tanzte. Und so sollte es während des rund zweistündigen Konzerts bleiben. Immer wieder gelang es der Band, die Zuschauer in das Geschehen auf der Bühne mit einzubinden – sei es durch das Mitsingen kleiner Liedpassagen oder Cha-Cha-Cha-Tanzen auf der Bühne. Zwischen den Liedern erzählten die Sänger von ihren Begegnungen mit Gott. So waren sie zum Beispiel auf ihrem Flug nach Deutschland bei einem Zwischenstopp in Lissabon für 26 Stunden gestrandet, da auf Grund des flächendeckenden Stromausfalls auf der iberischen Halbinsel ihr Anschlussflug ausfiel. Eine ihnen unbekannte Frau sprach sie an und half ihnen, besorgte Essen und Getränke und zeigte ihnen, wo sie sich für den Rückflug anstellen mussten. „In solchen Situationen spürt man, dass Gott einen nicht alleine lässt,“ sagte Malvin von Undivided. Obwohl die Band nur Englisch sprach, konnte das Publikum den Erzählungen dank der simultanen Übersetzung durch Tara Buskies gut folgen. Bereits am Nachmittag hatten 40 begeisterte Sängerinnen und Sänger bei einem Workshop die Gelegenheit, Undivided kennenzulernen. Nach einem kurzen Warmsingen wurden zwei Lieder einstudiert, die sie dann am Ende des Konzerts auf der Bühne zusammen mit der Band präsentieren konnten. Doch auch hier war das Konzert noch nicht zu Ende. Durch den langanhaltenden Schlussapplaus ließen sich die Jungs nicht lange bitten, noch eine Zugabe zu singen. Doch dann war wirklich Schluss.
Nach dem Konzert, aber auch schon während der Pause, hatte das Publikum Gelegenheit , sich bei einem Getränk mit der Gruppe zu unterhalten, ehe dann alle glücklich nach Hause gingen. An dieser Stelle möchte ich noch einmal allen ganz herzlich danken, die mit ihrer Hilfe vor und hinter den Kulissen dafür gesorgt haben, das dieser Tag so reibungslos verlaufen ist und für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

(Text: Mark Kristen, Bilder: Olaf Thies)

Espresso-Gottesdienst, 27.04.2025

Beim Espresso-Gottesdienst an einem Abend im April drehte sich alles um das Thema „Prüfen“. In Anlehnung an die Jahreslosung „Prüfet alles und behaltet das Gute“ (1. Tess. 6.21) gab es zunächst eine „Prüfung“ für die zahlreichen Besucher und Besucherinnen. Fragen aus unterschiedlichsten Bereichen wurde abgefragt und die Anwesenden konnten mit grünen und roten JA und NEIN Karten abstimmen. Alle machten fleißig mit. Dann kam Fahrprüfer Günter Rösler zu Wort. Er erzählte anschaulich von seinen Erfahrungen bei Prüfungen, den Hoffnungen und Enttäuschungen. Von der Meinerzhagener Zeitung waren Simone Benninghaus und Laura Ruthmann gekommen. Sie berichteten abwechselnd auf anregende Weise von ihrer journalistischen Arbeit und dem Prüfen von Wahrheit. Passende Musik machten Michael von der Mühlen und Christoph Müschenborn. Von Pfarrer i.R. Peter Winterhoff gab es zum Schluss Gedanken zur Jahreslosung. Zum Bistro mit vielen leckeren Häppchen, Saft, Wasser, Wein und Espresso ließen sich wieder viele Besucherinnen und Besucher einladen.

(Text und Bilder: Bärbel Winterhoff)

Osterfrühstück, 20.04.2025

Januar 2025 – und wir machen uns Gedanken zum Osterfrühstück.
Welche Richtung, welche Farben, wer möchte mitarbeiten.

Februar 2025 - wir haben das Internet durchsucht und Zeitschriften gewälzt.
Birken sehen gut aus!
Zwei Scheiben für die Tischdeko, kleine Stück aus denen sich Eierbecher machen lassen und wie wäre es, einen 4 Meter Birkenstamm über das Büfett zu hängen?

März 2025 – Birken werden gefällt und in Scheiben geschnitten, getrocknet und Eierbecher gefräst. Erste Muster werden hergestellt.

April 2025 – Ein Eierkarton ist sehr vielseitig. Es entstehen Schneeglöckchen.

Von vielen liebe Menschen bekamen wir ausgeblasene Eier geliefert und wir haben mit Hilfe und sehr viel Geduld von Mara kleine Kunstwerke angefertigt.
Auch in der Werkstatt wird geschliffen, gefräst und gewachst.

Jetzt kommt die letzte Woche vor Ostern – Endspurt.
Tischgestecke gestalten, einkaufen, Tische eindecken und den Raum schmücken.

Ostersonntag
Im Gemeindehaus begrüßen sich 8 Frühstücks-Feen um 5.30 Uhr mit den Worten „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“. Danach herrscht ein munteres und fröhliches Miteinander und um 8.00 Uhr können die Besucher des Frühgottesdienstes mit Kaffeeduft empfangen werden.
Nach einem gemeinsamen Lied wird das einladende Büfett eröffnet.
Grund zur Freude… das ist Ostern auch heute noch.
Jesus Christus lebt und will jedem von uns nahe sein.

Wir danken allen helfenden Händen
Ulla Schoppmann, Rüdiger und Gerhild Tepel

Verabschiedung Pfrin. Cornelia Müller, 06.04.2025

Abschied einer Seelsorgerin
Krankenhausseelsorgerin Cornelia Müller geht nach über 30 Jahren in den Ruhestand

Ungewöhnlicher Einmarsch am Sonntagsgottesdienst am 6. April: Neben Superintendent Dr. Christof Grote schritt auch Pfarrerin Cornelia Müller, Seelsorgerin am Klinikum Lüdenscheid, feierlich in die Valberter Kirche. Für Pfrin. Müller war es ein besonderer Tag, denn nach über 30 Jahren wurde sie offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Gemeinsam mit Dr. Grote und Pfrin. Müller leitete Presbyteriumsvorsitzender Thomas Friedrich den Gottesdienst zur Entpflichtung.  
Zu Beginn dankte der Superintendent allen Beteiligten, die diesen Gottesdienst in Valbert möglich gemacht haben. Neben Familienangehörigen, Weggefährten und Freunden dankte Pfrin. Müller vor allem dem Chor der Heinrich-Schütz-Kantorei aus der Versöhnungskirchengemeinde in Lüdenscheid, der bereits vor 32 Jahren ihre Ordination mitgestaltet hat. Ebenso war die Kantorei stetiger Begleiter bei vielen Gottesdiensten. Unter der Leitung von Kirchenmusiker Ben Köster an Orgel und Dirigat erfreute der Chor mit Chorälen und Unterstützung des Gemeindegesangs.
Pfrin. Müller hat ihren Pfarrdienst damals in der Kinderklink in Lüdenscheid begonnen – ein herausfordernder, aber auch segensreicher Dienst, den sie laut Dr. Grote mit großer Treue, Liebe zu den Menschen und mit viel Empathie getan hat.
Mit einem gemeinsamen Segen für Ehepaar Müller entpflichtete Dr. Grote Pfrin. Müller aus dem hauptamtlichen Dienst. Für Pfrin. Müller fühlte sich die Verabschiedung etwas unwirklich an "als ob jemand anderes verabschiedet wurde". Ganz in den Ruhestand wird sie sich nicht verabschieden, da sie gelegentlich Dienste als 'Gastpfarrerin' übernehmen wird, auch hier in Valbert. Ihre ruhige und besonnene Art erfreut auch uns immer wieder und wir sind dankbar, sie in unserem 'Pool' der Gastprediger zu haben.
Nach dem Gottesdienst gab es noch Gelegenheit für alle Gäste, bei Fingerfood und Kaffee im Kirchencafé, sich bei Pfrin. Müller zu bedanken und verabschieden.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

(Text: Andreas Gogarn, Bilder: Meinolf Lüttecke, Kreiskirchenamt)

Basar für Kindersachen, 05.04.2025

Am 5. April war es auch dieses Jahr wieder so weit- passend zu den Frühlingstemperaturen & strahlendem Sonnenschein fand im Gemeindezentrum der über die Valberter Ortsgrenze bekannte Abgabebasar statt.
Der Andrang an verkaufsgewillten Familien war dieses Mal besonders hoch- so konnten durch die Einnahmen in Höhe von 10% fast 2000 € für einen neuen Tischkicker an die Jugend der Gemeinde gespendet werden.
Zwei Mal im Jahr bereitet das Team von Silke Knorr den Basar an zwei Abenden vor. Hier werden alle abgegebenen Kisten sorgfältig auf Flecken- & Lochfreiheit und Funktionalität durchgesehen, liebevoll hergerichtet und positioniert.
Zum Abschluss der Vorbereitungen findet ein gemütliches Beisammensitzen und Abendessen statt.
Am Samstagmorgen wurden fleißig Waffeln gebacken und Torten verkauft. Die zahlreichen Tortenbäcker haben verschiedene leckere Varianten zubereitet, von Yogurettentorte bis glutenfreien Käsekuchen war für jeden Geschmack etwas dabei.
Zum ersten Mal der Basargeschichte durften die Verkäufer ihre Kisten und ihre Einnahmen bereits an dem Samstagabend wieder abholen.
Gleichzeitig fand um das Gemeindezentrum ein Tischflohmarkt statt, wo ebenfalls das ein oder andere Spielzeugteil oder Kleidungsstück den Besitzer wechseln konnte.

(Text: Lena Voigt, Bilder: Team des Basar)

Frauenkreis, 18.03.2025

Fast 30 Frauen konnte Ursula Schröder zum März - Frauenkreis ins Gemeindehaus begrüßen. Sie und ihre Teamfrauen Ursel Alschner, Renate Scharpe und Marlene Voßkuhle hatten wieder für ein nettes Ambiente mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Die Kaffeepause ist eine ganz wichtige gemeinsame Zeit zum Austausch für die Seniorinnen. Zu Gast war Pfarrer i.R. Peter Winterhoff. Es ging um das Thema „Tiere“. Die Bibelgeschichte vom „Verlorenen Schaf“ war die Grundlage zur Andacht. Danach gab es viel wissenswertes über Tiere aus aller Welt, auch besondere die niemand kannte. Die Tiere waren nett und weniger nett anzusehen, manche mit erstaunlichen Eigenschaften, wie der Eisfrosch aus Alaska, der viele Monate im Winter komplett einfriert und im Frühling auftaut und wieder munter ist.
Auch über Erfahrungen mit Tieren und über Tiergeschichten der Bibel tauschten sich die Frauen in munterer Runde aus. Die 2 Stunden vergingen im Flug.

Am 15. April um 14.30 Uhr ist Karl-Heinz Bartsch im Gemeindehaus zu Gast. Er berichtet von seiner Reise nach Sizilien.
Das Vorbereitungsteam freut sich immer über viele neue Frauen.

(Text und Bilder: Bärbel Winterhoff)

30 Jahre Frühstück für Frauen mit Duo Camillo, 08.03.2025

Musikkabarett vom Feinsten gab es am 8. März im Gemeindehaus. „Duo Camillo“ war zu Gast, das sind die Künstler Martin Schultheiß, im Alltag auch Professor für Physik aus Oberursel und Fabian Vogt, promovierter Theologe, auch tätig in der Berliner Zukunftswerkstatt für Kirche und Diakonie.  Er bezeichnete sich als Ideen-Klöppler in einer „Hoffnungsmanufaktur.  Die Zwei stehen seit 35 Jahren mit heiteren und tiefsinnigen Liedern und Texten auf der Bühne. Sie sind geniale Wortakrobaten. Kirchliches und menschliches wurde auf die Schippe genommen. Die vielen Gäste hatten durch lustige Texte sowie motivierende und hoffnungsvolle Lieder viel zu lachen. Immer wieder animierte das Duo zum Mitsingen und Mitklatschen. Die Musiker stellten fest: „Valbert ist zur Ekstase fähig“!!   Auch das Gottvertrauen des Musikteam kam ansteckend rüber. Aber manche verkrusteten Formen und Gewohnheiten verarbeiteten die Zwei sehr humorvoll.
Sie präsentierten zum Abschluss die Valberter „Zukunftshymne“ aus gesammelten Begriffen wie: „Potsdamer Platz, Brotäpel, Potthucke, Ebbe, Wölfe, Bea-Bus, und vielen weiteren Wörter. Sicher wird besonders das Zukunftsabendmahl mit Brotäpeln und Potthucke in Erinnerung bleiben...
Anlass dieses lustigen Abends war der 30. Geburtstags des „Frühstücks für Frauen“. Birgit Sommer begrüßte die Anwesenden herzlich, diesmal Männer und Frauen, und freute sich über die volle Kirche mit über 230 Besuchern. Das gesamte Team hatte viel Leckeres für das anschließende gemütliche Beisammensein im Gemeindehaus vorbereitet. Tatkräftig unterstützt wurden sie durch Küster Andreas Gogarn und Jan Friedrich (ehrenamtlicher Chefkoch der Gemeinde). Es war ein wunderschöner fröhlicher Abend, der ganz viel gute Laune bescherte. Das nächste Mal gibt es dann wieder „nur“ ein Frühstück für Frauen im Gemeindehaus, und zwar am15.11.

Zum Frühstücksteam gehören: Juditha Berger, Astrid Bücker, Tanja Busch, Christel Donner, Conny Frosch, Elke Heckert, Britta Kermes, Sigrun Kuhns, Birgit Pilgermann, Christine Sachs, Ulla Stute, Birgit Sommer, Christa Thiel und Bärbel Winterhoff

(Text: Bärbel Winterhoff, Fotos: Bärbel Winterhoff und Juditha Berger)

Krippenspiel, 24.12.2024

"Ein ganz besonderes Tagebuch" - Krippenspiel im Familiengottesdienst an Heiligabend

Fünf Wochen lang haben 33 Kinder und Jugendliche mit sechs Mitarbeiterinnen des Regenbogenland-Teams unter der Leitung von Jana Voßkuhle Texte geübt und fleißig für das Krippenspiel im Familiengottesdienst an Heiligabend geprobt. Die Weihnachtsgeschichte lebendig machen, das war ihr Ziel.
Gemeinsam mit Michael und seiner drei Generationen Band, sowie Thomas Bückemeyer an der Orgel, die den Gottesdienst musikalisch begleitet haben, entführten die Kinder die Gottesdienstbesucher in eine sehr alte Geschichte.

Die Familie ist kurz vor Weihnachten gerade frisch ins neue Haus gezogen, als die Kinder beim Spielen auf dem Dachboden ein uraltes Tagebuch finden. "Eine Geschichte für alle Menschen auf der ganzen Welt" steht darauf. Deshalb beschließen sie darin zu lesen. Schnell wird ihnen klar, sie haben nicht einfach ein Tagebuch gefunden, sondern ein ganz besonderes. Das Tagebuch von Maria. Sie schreibt von einem Engel, der ihr erschienen ist und ihr die Schwangerschaft mit Gottes Sohn verkündet hat, von Dienstboten des Kaiser Augustus, die eine Volkszählung ausrufen, überfüllten Herbergen in Bethlehem, einem alten Stall in dem sie Gottes Sohn -Jesus- zur Welt bringt und von Hirten, die von Engeln von Jesu Geburt erfahren haben und ihn begrüßen wollen und Königen, die einem Stern bis zum Stall gefolgt sind um Jesus ihre Geschenke zu bringen. Am Ende sind sich alle einig: Die Geschichte von der Geburt Jesu, eines großen Königs und Gottes Liebesbeweis an uns Menschen muss in die weite Welt hinausgetragen werden.
Und das Taten die Kinder zum Abschluss des Krippenspiels mit dem Lied " Tragt in die Welt nun ein Licht", welches sie außerdem mit Gebärden begleiteten.

Die Geburt seines Sohnes in unsere Menschenwelt ist Gottes größter Liebesbeweis❤️

(Jana Voßkuhle)