C'est la vie - Auszeit für Frauen, 10.02.2026
C’est la vie -Abend im Gemeindehaus der Ev. Kirche in Valbert
Als Gäste 2 Mitarbeiterinnen aus Haus Aline in Olpe
„Ein Zuhause auf Zeit“ war das Thema, zu dem die Gruppe „C’est la vie“-Auszeit für Frauen am 10. Februar in das Gemeindehaus der Ev. Kirche Valbert eingeladen hatten.
Bei der Begrüßung, es waren mehr als 30 Frauen gekommen, wurden auch 2 Mitarbeiterinnen vom GFO-Haus „Aline“ in Olpe vorgestellt. Josephine Schauerte und Bettina Lück hatten sich bereiterklärt, den Anwesenden einen Einblick in ihren Arbeitsalltag zu geben.
Aber bevor es zum eigentlichen Thema des Abends ging, hatte Bärbel Winterhoff noch eine kleine Andacht vorbereitet.
Danach wurden von Josephine Schauerte und Bettina Lück die GFO Einrichtungen und die Geschichte der Entstehung vorgestellt. Die Anwesenden erfuhren, dass die GFO ihre Wurzeln in Olpe hat. GFO steht für „Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe“, die ihren Ursprung durch die 2013 selig gesprochene Mutter Maria Thersia Bonzel und dem Wirken des Ordens der Franziskanerinnen zu Olpe hat. Sie sahen es von ihrem Beginn an als Aufgabe, Menschen in ihren vielfältigen Bedarfen und Nöten, Hilfe und Schutz anzubieten.
So auch im Haus Aline, einer Mutter-Vater-Kind- Einrichtung. Sie steht für die Unterstützung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Eltern in unterschiedlichen Lebenslagen. Als stationäre Kinder- und Jugendhilfe wird in Olpe und Bornheim-Merten (einem weiteren Haus des Verbundes) ein differenziertes Angebot auf dem Weg in ein selbständiges Leben angeboten. Das kann hier in Wohngruppen, Apartmentwohnformen oder auch in einer teilstationären Außenbetreuung sein. Es werden schwangere Frauen bzw. Mütter/Väter mit ihren Kindern, die aufgrund persönlicher und sozialer Schwierigkeiten gezielte Hilfe benötigen, unterstützt und ihnen ein vorübergehendes Zuhause geboten. Das kann für eine kurze Zeit sein aber auch Jahre dauern. Oft reißt die Hilfe mit dem Auszug aus der Einrichtung nicht ab, sondern im neuen Umfeld bleibt zunächst der Kontakt mit Hilfen auch noch bestehen. Also vielfältige Aufgaben, die Engagement, Einfühlungs-vermögen, Geduld und Verständnis von den Mitarbeiterinnen verlangen, aber auch Freude bereiten.
Mit vielen Zwischenfragen der Anwesenden entstand eine rege Unterhaltung, was den Abend im Nu vergehen ließ.
Nach einer Stärkung am kleinen Büffet und einem Segenslied zum Abschluss fand der „C’est la vie - Abend“ dann sein Ende.
Eingeladen sind alle jetzt schon zum nächsten „C’est la vie“ am 6.5.2026 mit dem Thema "Menschen die die Welt beweg(t)en".
(Text: Doris Busch, Bilder: Bärbel Winterhoff, Doris Busch)